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Die Corona-Krise

Der Preis der Angst

Wir haben keine Corona-Krise, wir haben eine Angst-Krise. Sagen wir 20% Corona, 80% Angst. Alternativ: 20% Realität, 80% Nichtrealität. Wer etwas über den Wahnsinn dieser Krise wissen will, die Hysterie, die totale Unverhältnismäßigkeit der Reaktionen, den Aktionismus, der benötigt Einblicke in das System Angst. Denn das, was wir gerade ungläubig staunend erleben, ist keine Reaktion auf ein Virus, sondern die Reaktion auf die Triebkraft unbewusster Todesangst, die nicht gefühlt werden will. Angst ist nicht einfach ein Gefühl, es ist ein geschlossenes Denksystem, eine geistig-emotionale Blase. Dieses System, welches mit der Bewusstseinsstufe des ‚rationalen Denkens‘ eng verknüpft ist (s. auch OM C. Parkin: Angst, die Flucht vor der Wirklichkeit, S.43), ist keine Blase, in der einzelne Menschen leben. Es ist vielmehr die Blase, in der die Massen der Menschen des modernen Abendlandes leben. Und weil es die Massen sind, ist es normal (s. auch: Über den Wahnsinn der Normalität,  OM C. Parkin, Intelligenz des Erwachens, S. 241). Und was normal ist, das fällt niemandem auf. Politiker, Wirtschaftslenker, Beamte, und besonders auch Schulmediziner, Menschen aller Klassen, sie alle leben im geistigen System Angst. In diesem rationalen Zustand gibt der denkende Geist vor, Leben schützen zu müssen, doch in Wirklichkeit ist er auf der Flucht vor der Nähe des Todes. Und so werden wir Zeuge eines großen Paradoxons: In seinem Versuch, der Nähe des Todes zu entkommen, tötet der ‚normale‘ Mensch die Lebendigkeit und Dynamik gesellschaftlichen Lebens, vernichtet Massen von Geld an der Börse, lähmt die Wirtschaft und vernichtet ganze Existenzen.

Den zweiten Einblick, den wir benötigen, um aus diesem ganzen Wahnsinn aufzuwachen, ist ein Einblick in die Umgehensweise mit einem (inneren) Gegner. Der Gegner, der hier in Form eines vermeintlich todbringenden Virus auf uns zukommt, ist der Tod. Der mächtigste Gegner für das Ich. Die Heilkunst des Westens ist die Schulmedizin, natürlich streng wissenschaftlich und vermeintlich frei von subjektiver Beschränktheit und Realitätsverlusten durch die Blase eines persönlichen, denkenden Geistes. Sie lehrt uns, praktisch die gesamte Lebenskraft in die Bekämpfung des Gegners zu stecken, ja in dessen Vernichtung, bevor er uns zu nahe kommen könnte. Bezogen auf die Bedrohung durch das Corona-Virus möchte ich folgende offene Frage stellen: Was würde eigentlich passieren, wenn wir dieses Virus gelassen und gleichzeitig in bewusstem Vertrauen nahe lassen und sich ausbreiten lassen würden? Bei gleichzeitiger natürlicher Vorsicht, Einhaltung hygienischer Regeln usw., wie es im Umgang mit jeglichen Krankheitserregern selbstverständlich ist? Würden wirklich Massen von Menschen sterben, oder würde dieser natürliche Verlauf dem Immunsystem der großen Masse der Menschen erlauben, durch die Auseinandersetzung mit dem Virus Immunität zu entwickeln? Und würde nicht dadurch die Vitalkraft des Gegners (in Form dieses Virus) integriert, anstatt dass der nächste Angriff nachfolgender Mutation bevorsteht? Die allermeisten Menschen, die keinerlei bewusste Anstrengung unternehmen, einen inneren Weg konsequent zu gehen und damit Wissen über die unsichtbaren geistigen Welten zu erlangen, werden das für eine schlichte Theorie halten, und das in ihnen wirkende, scheinrationale System Angst wird mit seinen Zweifeln alles geben, um letztlich ihre Sicht auf vermeintlich äußere Bedrohungen aufrechtzuerhalten. Menschen des inneren Weges jedoch können in ihrer Erfahrung bestätigen: Um einen Gegner wirklich zu besiegen, braucht es meine Bereitschaft, ihn wirklich nahe kommen zu lassen. In dieser Nähe zeigt sich dann zumeist, dass es gar nicht notwendig ist, ihn zu eliminieren.

Kommentar:

Dieser Text beschreibt eine innere Perspektive eines inneren Lehrers und ist für Menschen, die keinen inneren Weg gehen, schwer nachvollziehbar. „Wie innen, so außen.“ Auch das ist ein Lehrsatz der inneren Lehre. Doch vielen Menschen, selbst Schülern des inneren Weges fällt es schwer, die Gesetzmäßigkeiten der inneren Welt auf die äußere zu übertragen. Deshalb sei hier auf den „Corona Sondernewsletter“ des bekannten Hamburger Arztes Dr. Tank verwiesen, der einen differenzierten Standpunkt aus medizinischer Sicht vertritt. Tenor: 60-70% aller Menschen müssten eine derartige Virusinfektion ohnehin durchmachen, bei den meisten würde das gar keine Symptome machen, das sei ganz normal und könne nicht verhindert, sondern nur hinausgezögert werden. Und die Erkrankungs- und Todesfälle bei der weltweit parallel ablaufenden Influenza (echte Grippe) Epidemie seien deutlich höher.  

Auszug: „Für mich wird derzeit die Existenz vieler Menschen aufs Spiel gesetzt, wegen einer undifferenzierten Einschätzung der Lage. Für mich würde es mehr Sinn machen, den gefährdeten Personenkreis [alte und kranke Menschen] massiv zu schützen und die kaum gefährdeten jungen Menschen die Erkrankung durchmachen zu lassen. Die Kollateralschäden übersteigen die Krankheitsschäden.“ Entsprechend hält er beispielsweise die Schul-und Kindergartenschließungen aus medizinischer Sicht für nicht nachvollziehbar. 

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