Text von Ulla Schwab
In einem Artikel des advaitaJournals, erschienen im Herbst 20251, schreibt OM C. Parkin: „Die wahrgenommene Welt eines Menschen (…) ist eine Form der geistigen Täuschung, weil alles von jenem Geist, der eben diese Täuschungen verursacht, wie durch einen feinen Schleier überlagert ist. (…) Der Mensch sieht die Dinge nicht, wie sie sind, er nimmt die Idee einer Erscheinung wahr.“
Aus eigenem Erleben kann ich bezeugen, dass hinter manchen wahrgenommenen Eindrücken im Moment der Aufnahme des von mir Gehörten, Gesehenen etwas wie eine versteckte Spur fast unmerklich mitschwingt, etwas, das mir nicht wie mein Eigenes erscheint. Ich kann es aber in diesem Augenblick nicht differenzieren. Was hat es mit diesen „Fremdschwingungen“ auf sich, woher kommen diese? Ein Vortrag von OM C. Parkin mit dem Titel „Die Natur des Geistes und der Wahrnehmung“, bei dem er Bezug nimmt auf Worte von Swami Dharma Sumiran aus dessen Buch „Dialoge im Sein“ (erschienen bei advaitaMedia 2017), inspirierte mich dieser Frage in der Tiefe nachzugehen.
Gibt es reine, unverfälschte Wahrnehmung im Menschen? Wie geschieht Wahrnehmung – oder vielmehr das, was wir unter Wahrnehmung verstehen? Um sich dem Verständnis von Wahrnehmung anzunähern, ist es zuerst notwendig, die Natur des Geistes zu durchleuchten. OM führt in seinem Buch „Intelligenz des Erwachens“ aus, dass die Menschen im Allgemeinen der Vorstellung unterliegen, ihr Geist sei gänzlich individueller Natur, durch einen persönlichen Geist selbst würden Ideen geschaffen: „Sie sprechen ganz selbstverständlich von ‚meinem Geist‘ (…). Unbeirrt leben sie in ihrer eigenen geist-igen Welt, halten sie für das Leben selbst und nennen sie ‚mein Leben.‘“ 2
OM verdeutlich dazu, dass auf der Suche nach der Natur des Geistes erstmal eine vermeintlich persönliche Entität namens Geist von den Inhalten dieses Geistes unterschieden werden muss. Um den Geist kennenzulernen, bedarf es der Lösung von allen Inhalten. Ein Zitat von Sumiran aus dessen Buch „Dialoge im Sein“ führt uns hier auf eine Spur: „Lasst uns vom personalisierenden Geist und vom universellen Geist sprechen. Zuerst müssten wir verstehen, wie unser Geist gebildet wird. (…) Um zu denken, brauchen wir als Basis Information, mit deren Hilfe wir denken. Im Grunde genommen besteht unser Geist aus verschiedenen Informationsdateien der Verarbeitung dieser Dateien. Man könnte auch sagen, es gibt Information und es passiert eine Verarbeitung dieser Information. (...) Diesen Prozess nennen wir das Denken.“ 3
In diesen Worten wird deutlich, dass unser Geist nicht einfach Signale empfängt. Vielmehr verarbeiten wir die empfangenen Signale mit Hilfe von ‚Informationen‛, und das bedeutet, dass wir sie im Grunde nur interpretieren; letztlich könnte man sagen, wir spekulieren nur. Unser scheinbar individueller Geist beruht auf Informationen, die nicht individueller Natur sind. Aber woher stammen diese Informationen wiederum?
„Um sie verarbeiten zu können, brauchen wir schon einen Informationsblock, in Bezug auf den wir die übrige Information verarbeiten können. Unser Denken ist nur ein gegenseitiges Bezugnehmen verschiedener Informationsblöcke, ein gegenseitiges Verarbeiten von Informationsblöcken. All das ähnelt unweigerlich dem Funktionieren eines Computers. Wir sollten begreifen, dass unser Denken einfach ein Wechselspiel verschiedener Informationsblöcke ist.“ 4 Aber sind diese „Informationsblöcke“ wirklich unsere eigenen Blöcke?
Wenn wir unseren scheinbar individuellen Geist in die Tiefe verfolgen, die Informationen, aus denen er besteht, dann treten wir mehr und mehr in einen nicht mehr persönlichen Raum ein, den OM den kollektiven Geist nennt. „Wenn ihr mit eurem Geist arbeitet, dann arbeitet ihr mit dem Geist der gesamten Menschheit. (…) es handelt sich um einen allgemeinen Informationsraum, der sich durch bestimmte private Formen manifestiert. (…) Wichtig ist zu begreifen, dass es sich um ein einziges Feld handelt, das von uns, durch unsere verzerrte Wahrnehmung, als etwas Persönliches wahrgenommen wird. Die Verdichtung des einheitlichen Informationsfeldes in einem bestimmten Teil des Raumes wird als einzigartige Person wahrgenommen.“ 5
Dieses Zitat enthält erste Hinweise darauf, woher die Informationen eigentlich kommen, die jeder Mensch, beginnend mit seiner Geburt oder vielleicht schon vorher, aufnimmt, und dann beginnt zu verarbeiten. Sumiran spricht hier von einem allgemeinen Informationsraum, einem Informationsraum der gesamten Menschheitsgeschichte, aus dem sich bestimmte private Formen bilden und aus dem sich dann unser Denken zu speisen beginnt. OM regt an, sich die utopische Situation vorzustellen: Mehrere wahrnehmende menschliche Systeme, die keinerlei Verarbeitungsprozess mehr kennen, empfangen die gleichen Signale. Demzufolge würden sie auch das Gleiche wahrnehmen, egal ob es sich um Menschen oder Meister verschiedener Traditionen handelt, ob sie vor 500 Jahren gelebt haben oder heute, ob sie unter unterschiedlichen Kulturen groß werden. Im Prinzip müsste demnach ja die Wahrnehmung absolut identisch sein. Aber wodurch unterscheiden wir uns? Wie ist ein ‚Informationsblock‛, mit dem wir das Empfangene interpretieren, in uns entstanden? OM C. Parkin beschreibt das Wesen dieses Vorgangs in seiner Lehre noch deutlicher mit dem Begriff der ‚Idee‛.
Dass die Ideen dann von dem Menschen als ein isoliert lebendes Wesen wahrgenommen werden oder zu einem abgegrenzten persönlichen Leben werden, das er ‚Ich‛ nennt – und dem Advaita-Lehrer wie OM den Namen „denkender Geist“ gegeben haben – das folgt aus dem oben etwas verharmlosend genannten Prozess der ‚Verarbeitung‛. Das führt am Ende dazu, dass dieser Mensch glaubt, dies seien seine Ideen. Man könnte auch sagen, er nimmt diese Ideen in Besitz, sie werden zu seinem Ich, sie werden zu seiner Welt.
„Die Menschen leiden an dem, was sie sich angeeignet haben.
Kein Mensch leidet an der Realität.“
OM C. Parkin
Das gesamte Ich des Menschen besteht demnach eigentlich aus einer Ansammlung angeeigneter Informationen, die nicht seine eigenen sind. In den „Gesprächen über den Vierten Weg“ 6 bezeichnet OM die Menschen als Diebe, die sich fremdes Eigentum angeeignet haben, das sie dann ‚Ich‛ nennen. Dabei wollen sie ihrer Diebesnatur aber nicht wirklich ins Auge sehen.
Dieser Vorgang trifft auch auf das zu, was wir Vergangenheit nennen. Sumiran führt als Beispiel ein Kind von sechs Jahren an, in das angeblich etwas eingeprägt worden ist, welches es jetzt aber nicht mehr gibt. Dieses Kind ist jetzt einfach nur in unserem Gedächtnis. Ebenso verhält es sich auch mit den sogenannten Traumata. Nahezu alle Menschen haben sich als Gedächtnis ihrer eigenen Vergangenheit bestimmte Bilder angeeignet – die man auch als Informationen bezeichnen könnte –, aus denen sie ihre Geschichte zusammensetzen. Wie kann es sein, dass solch flüchtige Bilder des Kindes eine derartig substantielle und einschneidende Wirkung auf jeden Moment des Lebens eines Menschen, auf die Gegenwart seines Daseins haben? OM gibt in seinem vorab benannten Vortrag die radikale Antwort: „Das ist nur möglich im Schlaf, in dem die Menschen leben. In einem Zustand vollkommenen Bewusstseins wäre das unmöglich.“
Der englische Neurowissenschaftler und Bewusstseinsforscher Anil Seth benennt in einer Fernsehdokumentation das im Folgenden beschriebene Geschehen mit dem, wie ich finde, sehr veranschaulichenden Begriff „kontrollierte Halluzination“: „Das Gehirn empfängt die Signale und gleicht dabei die Sinneseindrücke mit dem ab, was es vermutet oder erwartet, und zwar auf Basis der Weltbilder, die sich im Laufe der Evolution in unserer Hirnstruktur eingebrannt haben. Wir lesen also nicht einfach unsere Sinneseindrücke aus, sondern konstruieren die Realität ganz aktiv.“ 7
Sumiran greift dazu in seinen weiteren Ausführungen auch auf die Grundprägungen der Archetypen zurück: „Sind etwa unser Körper und unser Geist persönlich? Sie sind in Wirklichkeit Erscheinungen einer archetypischen Bewegung, das heißt, Bewegung der Materie und der Psyche in einem konkreten Körper. (…) Wir haben keinen individuellen Geist. Werden wir mit den Mechanismen des Geistes konfrontiert, mit seinen Gewohnheiten, seinen Tendenzen usw., dann sind wir in Wirklichkeit mit dem Geist der gesamten Menschheit konfrontiert. Stellt euch einmal vor, um welche gewaltige Maschinerie es sich da handelt!“ 8 Bei diesen Worten von Sumiran stellt sich doch schon die Frage: Hätten wir nicht genug Probleme, müssen wir uns Dinge aufhalsen, die in der Menschheitsgeschichte tausende und abertausende Male geschehen sind? Was wir als individuellen Geist betrachten, dabei handelt es sich einfach nur um eine Ansammlung und Kombination aus dem Geist von Generationen seit Beginn der Menschheit. Wir unterscheiden uns lediglich im Variantenreichtum und das nennen wir dann unseren persönlichen Geist, unsere Persönlichkeit. Was aber ist dann eigentlich unser Eigenes? Das führt im Grunde zu der Frage: Wer bin ich wirklich?
OM beschreibt das Ich nicht nur als eine Inbesitznahme fremden Eigentums, sondern darüber hinaus auch als einen Versuch des Anhaltens. In den Lehren des Enneagramms wird dieser Versuch als Fixierung beschrieben – ein falsches Bewahren der Zeit, ein Einfrieren der Zeit in der Perspektive des Ichs. Der natürliche Fluss wird durch seinen Geist gestört, angehalten, und in der verzerrten Wahrnehmung wird das Empfangene als persönlich wahrgenommen. Warum versuchen Menschen die Welt anzuhalten? Sie suchen nach dem, was sich nicht verändert, aber sie suchen dabei das Unbeständige im Beständigen; ihr Ich will unsterblich werden. Jedoch gibt es nichts, was erscheint, das keine Bewegung in sich hat. Selbst Dinge, die vermeintlich stillstehen, stehen in Wirklichkeit nicht still; sie bewegen sich. Und dennoch existiert das Unbewegte. Das Unbewegte ist das Ewige, das, worin alles Bewegte erscheint, das ganze Universum. Die Erkenntnis, die Realisation des Unbewegten ist Gotteserkenntnis. Es ist das Absolute, das, was immer war, was immer sein wird und was nie auch nur der geringsten Änderung unterworfen ist. Hier nähern wir uns dem Verständnis davon, was Wahrnehmung ist: Wahrnehmung als die Wahrheit dessen, was ist – aber auch als relative Wahrnehmung des Soseins der Dinge.
„Das Licht leuchtet in der Finsternis, doch die Finsternis
hat es nicht empfangen.“ (Joh. 1,5-10)
Dieses Bibelzitat führt uns zu einem Konzept, das sich auf Informationen in der geistigen Welt bezieht: das Konzept von Original und Fälschung. Gefälschte Informationen können in gleichen Worten vermittelt werden wie wahres Wissen, sie unterscheiden sich inhaltlich aber grundsätzlich. Wie erkennen wir zum Beispiel, ob ein Buch von einem Weisheitslehrer oder von einem Fälscher, einem Scharlatan geschrieben ist, selbst wenn jedes Mal das Gleiche drinsteht? Es braucht hier Fähigkeiten des Empfangens der Worte, um den Geschmack zwischen den Worten wahrzunehmen, um in einen Raum hinter den Worten einzutauchen, einen Raum, in dem sich Sender und Empfänger begegnen.
In diesem Zusammenhang tut sich auch die Frage auf, ob Selbsterforschung überhaupt ohne einen Gedankenprozess erfolgen kann. Ist es möglich, jenseits eines gedanklichen Verarbeitungsprozesses, den wir Nachdenken nennen, eine Information zu bekommen? Selbst bei den Prozessen der Inneren Arbeit erscheint das Forschen zunächst ja wie ein Nachdenken, wie ein Hervorholen von Geschichten, die eigentlich auch nur abgespeicherte Denkprozesse sind. Aber eigentlich ist es im Grunde auch nur eine Aufwirbelung von Gedanken und Bildern aus einem bestehenden Informationsblock, gespeichert im Gedächtnis. Das, was jedoch oben vereinfacht als ‚Informationsverarbeitung‛ bezeichnet wurde, bedarf der näheren Betrachtung des gesamten komplexen menschlichen Systems. Nach den Lehren des Vierten Weges besteht das menschliche System aus vier verschiedenen Körpern, die die Eintrittstore für Informationen sein können.9 Sind bei einem Menschen aber nicht alle Eintrittstore offen, ist seine Intelligenz nicht integral. Bezogen auf die vier Körper des Menschen bedeutet integral, dass Signale in diesem Menschen durch alle Körper und alle Eintrittstore gleichzeitig empfangen werden können, und es entsteht die Fähigkeit, die der wahren, integralen Intelligenz zu eigen ist, das zu lesen, zu hören und zu erkennen, was da nicht steht. Derjenige liest die Informationen nicht mit dem Kopf, nicht mit dem Verstand – das ganze Wesen liest wie in einem offenen Buch.
Das zeigt, dass es hier um Informationsaufnahme jenseits eines Denkprozesses, jenseits eines Verarbeitungsprozesses geht. Reine Wahrnehmung ist Empfangen von Signalen, ohne sie zu verarbeiten. Dem, was integral in der Tiefe wirklich bedeutet, ein integraler Weg und Integraler Yoga, widmet sich OM C. Parkin sehr umfassend in einem Kapitel seines Buchs „Spirituelle Meisterschaft“10; Integraler Yoga, wie er ihn lehrt, integriert alle relativen Ebenen des Daseins und in der Großen Hochzeit die Vereinigung von Sein und Werden, von Gott und Welt.11
Wenn es möglich ist, dass das System sich öffnet und so transparent wird, wenn wir wieder mit dem Herzen wahrnehmen können, dann steht uns eine höhere Form von Intelligenz zur Verfügung. Wir nehmen dann, bildlich gesprochen, mit jeder Pore wahr. Dann sehen wir die Dinge so, wie sie wirklich sind. Da gibt es kein Ich mehr, das sich einschaltet und uns die Welt, wie sie wirklich ist, verschleiert.
Der Mystiker und Sufi-Lehrer Llewellyn Vaughan-Lee spricht davon in anschaulichen Worten: „Gewahrsein des Göttlichen in dieser Welt ist sehr einfach – ist unmittelbare Erfahrung. Schmecken wir die Erdbeere, sehen wir den Obdachlosen auf der Straße, hören wir das Weinen eines Kindes, ohne dass sich ein Gedanke darüber, ein einordnendes Erkennen dazwischenschiebt, sind wir für einen Augenblick in der Welt der WAHRHEIT. Das ist der Moment von satori12 im Zen, wenn wir die Dualität des Denkens überschreiten und in die ewige Gegenwart gehen, in den Augenblick, der IST.“ 13
Die äußeren Begebenheiten sind die gleichen, jedoch ist es ohne die von Vor-annahmen, Vor-stellungen, Vor-urteilen und Vor-Informationen erschaffene Welt ein lebendiger Moment. „Die Bilder, die wir in diesem Augenblick wahrnehmen, haben dann vielleicht den Anschein, dieselben zu sein … Etwas wird zum ersten Mal lebendig, in dem Moment, wenn das Göttliche sich enthüllt. (…) In diesem Augenblick ist die Welt neu erschaffen und wir gehören zu dieser Schöpfung. Wir sind im Garten der Schöpfung, nackt und in der ursprünglichen Einfachheit dessen, was ist.“ 14
„Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.“
(Joh. 3,3-5)
Quelle: „Die Natur des Geistes und der Wahrnehmung“, Lesung & Kommentare von OM C. Parkin zum Buch „Dialoge im Sein“ von Swami Dharma Sumiran, am 03.10.2024 im Kloster Gut Saunstorf
1 „Erwachen aus dem Schlaf“, OM C. Parkin, advaitaJournal Vol 16, 2025
2 OM C. Parkin, Intelligenz des Erwachens – Die spirituelle Neugeburt des Menschen, advaitaMedia 2010, 3.aktualisierte und erweiterte Auflage 2019, S.12
3 Swami Dharma Sumiran, Dialoge im Sein – Unterweisungen eines russischen Weisheitslehrers, advaitaMedia 2017, S. 217 f
4 a.a.O. S. 219
5 a.a.O. S. 225 ff.
6 Drinking Tea with OM C. Parkin, The Fourth Way, OM C. Parkin in Conversation with Robin Bloor, OM C. Parkin/Mediathek, www.om-c-parkin.de/en/mediathek/video
7 NANO Doku, Forschung extrem – Unser Weltbild am Limit, Sendung 3SAT am 02.10.2025
8 Swami Dharma Sumiran, Dialoge im Sein, S. 233 f
9 Nach der Lehre des Vierten Weges denkt, fühlt und handelt der Mensch in der ersten Inkarnation mit den unteren drei Körpern – oder auch „Gehirnen“ – Kopf, Herz und Bauch. Das vierte Gehirn, das sich in der zweiten Inkarnation entwickelt, ist ein überpersönlicher Zustand, der nicht mehr von einem persönlichen Denker, Fühler oder Macher gekennzeichnet ist; ein Zustand der Transzendenz, in dem die Dinge geschehen, wie sie geschehen.
10 OM C. Parkin: Spirituelle Meisterschaft – Lehrer und Schüler auf dem inneren Weg, advaitaMedia 2019, Kapitel 5, S. 215 ff.
11 Integraler Yoga: siehe auch www.om-c-parkin.de/de/lehre-wirken/integraler-yoga
12 satori ist das Hauptmotiv des Zen-Buddhismus, die Erkenntnis – nur durch Erfahrung – vom universellen Wesen des Daseins, das auch als Urgrund oder Buddha-Natur bezeichnet wird; das Bewusstsein der Leere, das nicht durch Eingriffe des denkenden Geistes beschränkt oder in seiner Sichtweite begrenzt wird.
13 Llewellyn Vaughan-Lee, Fragmente einer Liebesgeschichte – Betrachtungen über das Leben eines Mystikers, Oneness Center Publishing Bern, 2012, S. 150
14 a.a.O. S. 150 f.
Bleib in Kontakt