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Advaita im Westen

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Gespräch mit OM C. Parkin
 

Dieser Artikel zum Thema „East meets West – West meets East“ geht der Frage nach, ob und wie advaita, das zentrale spirituelle Thema aus dem Mutterland jeglicher Spiritualität, Indien, im Abendland fruchtbringend gelehrt werden kann. Advaita, die Lehre von der Nicht-Dualität, sagt: Alles ist ein BewusstSEIN. Der Westen aber ist extrem auf den Verstand hin ausgerichtet, der sich ausschließlich in der Dualität, also in Polaritäten, bewegt. Im Gespräch wird dabei auch die Frage berührt, inwiefern westliche Lehrer der Advaita-Lehre ein anderes Gesicht geben, und ob und wie die Kenntnis des westlichen Geistes und der westlichen Psychologie durch Offenlegung des Unterbewusstseins der Auflösung fixierter geistiger Konzepte klärend dienen können. OM verdeutlicht, dass in einer Gesellschaft umfassender Selbstentfremdung erst durch die Übernahme der Verantwortung für bewusstes Leiden der Wunsch nach Freiheit erwachsen kann, der die Selbsterforschung tiefer nach innen führt.
Quelle : Interview des Journalisten Jaya Deva Kevar mit OM C. Parkin 

Advaita ist die Essenz eines jeden spirituellen Weges. Diese schon früh in Indien erkannte Wahrheit, dass es ”nicht zwei” gibt, verbreitet sich seit Beginn der neunziger Jahre zunehmend bei uns im Westen. Es sind jedoch keine östlichen Lehrer, die bei uns Satsang oder Darshan geben, sondern Amerikaner, Engländer, Deutsche, also Lehrer, die im Westen aufwuchsen. Erhält Advaita dadurch ein neues, westliches Gesicht?

OM    Der Geschmack dieser Lehre wird natürlich im Westen ein anderer sein, und die Lehre, die z.B. in OM ihr Sprachrohr wählt, wird ganz selbstverständlich die Erfahrungen und das Wissen nutzen, die durch diesen Körper-Verstand-Mechanismus gesammelt wurden.Bevor ich durch die Erfahrung eines massiven Schocks direkt in Advaita hineingestoßen wurde (ein schwerer Autounfall mit beinahe tödlichem Ausgang. Anm. d. Red.) und bevor ich dann begann, Satsang zu geben, habe ich mich bereits für Psychologie interessiert und habe, wenn auch vom heutigen Standpunkt aus gesehen in begrenztem Maße, Selbsterforschung betrieben. Und diese ”kleine Selbsterforschung”, wie ich sie nenne - durch westlich-esoterisches, psychologisches Wissen ermöglicht - kann sehr wohl Satsang und Advaita dienlich sein. Ich habe beispielsweise auch das Enneagramm studiert, und das Wissen um das Nicht-Selbst, wie es durch das Enneagramm reflektiert wird, ist von hohem Wert. Letztlich auch für die ”große Selbsterforschung”, wie sie durch Advaita, durch Ramana Maharshi, weitergegeben wird. 
Der westliche Geist ist einfach analytischer, in gewisser Weise komplexer, was seine Inhalte betrifft, und deshalb benötigt er zunächst einen ”Konzept-Spiegel”, der diese Inhalte spiegeln kann.

Ist deshalb nicht ein westlicher Lehrer effektiver für die spirituellen Sucher aus dem Westen, als ein östlicher Lehrer sein kann?


OM    Es wäre sicherlich zu einfach, die Frage pauschal zu beantworten. 

Der ganze Artikel ist als PDF-Download zu erwerben unter

www.advaitamedia.com

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