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„Männer, die auf Zahlen starren.“

Kommentar zur Pandemie von OM C. Parkin

Die aktuelle globale Situation beschäftigt alle Menschen in unterschiedlicher Art und Weise, aber bestimmt gibt es niemanden, der davon unberührt ist. Was geschieht hier wirklich? Was ist es, was das Virus uns sagen will? Und geht es überhaupt um ein Virus? 

In seiner neusten Veröffentlichung kommentiert OM C. Parkin erneut die Pandemie, erläutert Zusammenhänge aus innerer Sicht und verbindet Aussagen und Deutungen zu einem umfassenden Einblick in das Geschehen. Er geht dabei wenig auf die politischen Massnahmen ein, sondern wendet sich, viel interessanter, direkt und kompromisslos den Hintergründen der geistigen Welt zu, die sowohl in jedem Menschen wirkt, wie auch im Kollektiv und der Zeit, in der wir leben. Schmunzelnd und wohlwollend endet der ausführliche Artikel, der durchaus auch konkrete Hilfestellungen für das Leben in der Pandemie bietet, mit einem wertvollen Hinweis durch eine kleine Geschichte.

OM: „Europa rühmt sich seiner praktischen und wissenschaftlichen Organisation und Effizienz. Warte, bis seine Organisation perfekt ist, dann kann ein Kind es zerstören“. Diese Worte von Sri Aurobindo wurden vermutlich in den 40er Jahren geäußert. Sie sind nicht nur weise, sondern aus aktueller Sicht auch prophetisch, denn dieses Kind ist tatsächlich in Erscheinung getreten. Es trägt heute den Namen Corona. Wie gefährlich ist dieses Virus wirklich? Diese Frage bewegt jeden Einzelnen, doch die Antwort ist komplex und kann nur sehr differenziert gegeben werden. In jedem Falle möchte ich vorab sagen – und das ist mit Sicherheit keine Antwort, die ein Schulmediziner geben würde – es hängt fast ausschließlich vom Wahrnehmenden, dem potentiellen Wirt ab, das Virus selbst spielt eine untergeordnete Rolle. Vor Monaten veröffentlichte die OM-Stiftung ein Video „Die geistige Dimension von Corona“, in dem ich wesentliche Perspektiven der inneren Lehre auf Corona bereits kundgetan habe. (Ein gewisser Unmut über die ignorante Situation ist in diesem Video nicht zu übersehen.) Dennoch möchte ich in diesem Kommentar die wesentlichen Aspekte noch einmal zusammenfassend hervorheben. 

Kennst du den Film: „Männer, die auf Ziegen starren.“? An diesen Titel fühle ich mich erinnert, er heißt jetzt während der Pandemie: „Männer, die auf Zahlen starren.“ Inzidenzzahlen. Welche Männer sind damit gemeint? Ich finde kein Interesse in mir, mich in Diskussionen darüber einzumischen, welche Maßnahmen von Politikern sinnvoll oder wenig sinnvoll, gerecht oder ungerecht sind. Es ist keine große Kunst, in unerfahrenen Situationen Kritik an einzelnen fehlerhaften Handlungen vorzubringen. Zudem sind diese Diskussionen Horizontaldenkern vorbehalten. Ich habe auch ein gewisses Verständnis für den Kontrollzwang, für Handlungen innerhalb des Systems Angst1 und für die (leider nie offen eingestandene) große Verunsicherung, welche diese Menschen leitet. (Bei schlichter Unfähigkeit, also Ignoranz, wie sie zunehmend zu beobachten ist, stößt das Verständnis dann an Grenzen.) Wie ich bereits in dem Interview sagte: Jeder Mensch kann nur innerhalb der Blase seines Geistes denken, fühlen, handeln, verstehen, wahrnehmen. Und ein Mensch, der keinen inneren Weg geht, kennt diesen Geist ohnehin nicht, er wird von seinem Unterbewusstsein dirigiert und erleidet schwerwiegende Realitätsverluste, die sich demjenigen durchaus als „vernünftig“ präsentieren können. Mit anderen Worten: Er kennt seinen eigentlichen Gegner nicht. Ein Mensch des inneren Weges lernt diesen Gegner kennen, holt ihn nach innen, begegnet ihm dort, wo schon immer sein Aufenthaltsort war, und macht ihn zu seinem Verbündeten. Auch Corona muss nach innen geholt werden, denn auch Corona ist ein geistiges Symbol und nicht ein Virus, welches isoliert von der Großen Kette2 nur in der materiellen Welt als Erreger existiert. Das allerdings ist der Blickwinkel und der Horizont eines Virologen. 

Die Männer, von denen die Rede ist, das sind zum Einen die unwissenden, visionsarmen Politiker, es sind zum Anderen die beratenden Wissenschaftler im Hintergrund, es ist der von Arroganz geprägte, sich selbst überschätzende Geist der Schulmedizin, der seine eigene Begrenztheit nicht erkennt. Wer praktische Beispiele sucht für das, was ich in dem Gespräch über 7 Jahre Konferenzerfahrungen3 mit äußeren Wissenschaftlern mitteilte, der betreibe Feldforschung während der Pandemie. Zu den starrenden Wissenschaftlern gibt es 2 Kritiken, die ich ausführen möchte: Die erste Kritik ist innerhalb des geistigen Systems, welches wissenschaftliches Denken hervorbringt, die zweite Kritik geht darüber hinaus. 

1. Aufgeweckte Deutungen, die sich innerhalb wissenschaftlichen Denkens bewegen, kommen schnell zu dem Schluss, dass es fragwürdig, um es deutlicher zu sagen: dumm ist, den gesamten Umgang mit dem pandemischen Geschehen von einer Zahl abhängig zu machen, dem Inzidenzwert. Diese Schrotschusstherapie, massiv abhängig von der Quantität der Testungen, war eng verknüpft mit der Konsequenz des pauschalen „Lockdowns“. Der Epidemiologe Klaus Stöhr beschreibt diesen Ansatz einer „Gießkanneninzidenz“: „Für einen echten Pandemie-Stufenplan müssen auch altersgruppen- und risikogruppenspezifische Kennzahlen betrachtet werden, dazu die Impfabdeckung, der Trend des R-Wertes und die Bettenauslastung in den Krankenhäusern. Die Regierung macht es sich mit einer Meldeinzidenz für die Gesamtpopulation zu einfach.“4 Erst bei einer Verimpfung von ca. 60% der Gesamtbevölkerung (Stand Ende August 2021) lenkt die Politik ein und bezieht zum ersten Mal die reale Bettenauslastung in Intensivstationen von Krankenhäusern mit ein, was eine einleuchtende Referenz ist und längst hätte geschehen müssen. Auch an diesem Punkt wird allerdings deutlich, dass die wirklichen Probleme tiefer liegen und von einer Notsituation lediglich gnadenlos offengelegt werden. Der Herzchirurg Umes Arunagirinathan schrieb ein vielbeachtetes Buch, „Der verlorene Patient“, in dem er eine der großen Krankheiten der Schulmedizin beim Namen nennt: Überdiagnostik und Übertherapie. Es gehört bereits fast zum Allgemeinwissen, dass Patienten in deutschen Krankenhäusern immer öfter nicht aus medizinischer, sondern aus wirtschaftlicher Notwendigkeit des renditegesteuerten Krankenhauskonzerns heraus operiert werden. Noch gravierender ist die Übertherapie und Überdiagnostik an sterbenden Patienten. So schreibt der Herzchirurg: „Patienten, die früher wegen ihres hohen Alters oder einer Demenz abgelehnt wurden, bekommen plötzlich in großer Zahl Aortenklappen. Warum? Weil die OP der Klinik 32.000€ bringt.“ Am Ende des Interviews stellt der Redakteur dem tätigen Herzchirurgen die Frage, ob es nicht gefährlich für die Karriere sei, solche Aussagen zu treffen. Die Antwort ist für jeden Menschen des inneren Weges bedeutsam: „Das kann sein. Aber ich habe keine Angst vor Verlusten. Ich habe als Kind soviel Angst gehabt, was mit mir passiert. Ob ich es überhaupt bis Deutschland schaffe?“5 Dieser Arzt kam als Migrant und erlebte Todesangst. Wer dem Tod sehr, sehr nahe gekommen ist, der verliert die Todesangst und kann die Wahrheit sprechen. Auch und gerade im beschränkten Geist der Schulmedizin spiegelt sich eine Form der Todesverachtung, welche den Kollektivgeist der nachaufgeklärten Gesellschaft durchdringt. Die Nähe zum Tod soll unter allen Umständen gemieden werden, körperlich, emotional, geistig. Große Unwissenheit über den Tod ist die Folge. Intensivstationen in deutschen Krankenhäusern werden zu einem Teil von „Toten“ belegt, „die gerettet werden sollen.“ Wenn wir bedenken, daß Deutschland, ein Vertreter des Systems Angst, wie er im Buche steht, auch noch Weltmeister in der Quote der Intensivbetten ist (Spanien, oder Schweden z.B. haben über 50% weniger), dann weht uns bei Aussagen so mancher Mediziner, oder Politiker – „Jeder Corona-Tote ist einer zuviel“ – die Scheinheiligkeit ins Gesicht. Ein Professor für Palliativmedizin von der Universität Lausanne schreibt: „Der Wunsch, alle Menschen unabhängig von ihrem Alter und ihrem Gesundheitszustand zu retten, ist zunächst einmal verständlich. Aber wir wissen aus Daten, die lange vor der Covid-Zeit erhoben wurden, dass es in aller Regel ein Fehler ist, einen hochbetagten Pflegeheimpatienten mit fortgeschrittener Demenz und einer neu aufgetretenen Lungenentzündung ins Krankenhaus zu bringen. Bei Covid-19 Patienten ist dieser Fehler noch gravierender, weil man damit weitere Menschen gefährdet und im Zweifel das Risiko eingeht, ein dringend benötigtes Intensivbett mit einem Patienten zu belegen, für den durch die Intensivtherapie nichts Positives mehr zu erreichen ist.“6

In einer Sondersendung der ARD über den „schwedischen Sonderweg“ wurde eine Professorin des Karolinska-Institutes7 interviewt, die einen erstaunlichen Weitblick bewies. Sie sprach davon, dass die Gesellschaften (Politiker, Wissenschaftler, Mainstream) einen „Tunnelblick“ eingenommen hätten, dass Angst und Panik eben diesen Tunnelblick hervorrufen würden. Während der Tunnelblick auf die Corona-Toten („von und mit“) und Inzidenzzahlen starrt, gerät völlig aus dem Auge, in welchem Verhältnis diese Zahlen zu den täglichen Gesamttoten stehen, was die Deutung dieser Zahlen schon dramatisch relativiert. Der Volksmund beschreibt die innere Situation des Tunnelblicks mit dem Gleichnis des Kaninchens vor der Schlange, ein Angstbild. Die viel schwerwiegendere Konsequenz dieses Tunnelblicks besteht jedoch darin, dass die gesamte Aufmerksamkeit auf der Bedrohung durch das Virus und dessen Abwehr liegt, anstatt auf der Stärkung des Wirtes. Müsste nicht von Politikern gemeinsam mit ihren medizinischen Beratern zu erwarten sein, dass sie umfassende Aktivitäten entwickeln, um die Menschen zu lehren, wie sie ihr Immunsystem stärken können? Ein Beispiel: Seit langem sind wissenschaftliche Studien bekannt, die die eklatant stärkende Rolle des Vitamin-D Spiegels bei viralen Atemwegserkrankungen nachweisen. Tatsächlich haben Studien nachgewiesen, dass Vitamin-D-Gaben die Sterblichkeitsrate bei Covid-19 Patienten senken (s. www.dr.schmiedel.de Dringender Appell zu Vitamin D). Ungefähr 80% der Erwachsenen in Deutschland haben einen Mangel an Vitamin D. Ich fragte einen Arzt im Hamburger Medizinicum, warum denn niemand dieses Thema publik machen würde? Seine kurze Antwort: „Reine Ignoranz.“ Doch all diese Betrachtungen bewegen sich immer noch innerhalb materialistischen Denkens, von dem die Schulmedizin beherrscht wird.

2. Zur Beurteilung der Gefährlichkeit dieses Virus, sowohl für den Einzelnen als auch für die Gesellschaft als Ganzes, eint die Masse der Menschen die Naturwissenschaft. Sie besitzt die unangefochtene Deutungshoheit. Die Naturwissenschaft und ihr Weltbild sind einer bestimmten Evolutionsstufe des Geistes zuzuordnen, nur ist es nicht die letzte, wie sie von sich selber annimmt. Die Naturwissenschaft als „materialistisch“ zu beschreiben, das ist keine moralische Kategorie, sondern eine evolutionsphilosophische Einordnung in die Große Kette. Leider sind sich die wenigsten Wissenschaftler, insbesondere Schulmediziner, in ihren Forschungen ihres eigenen Metaparadimas8 bewusst, bzw., sie blenden es einfach aus, weil es ihre eingegrenzten Betrachtungen relativieren, wenn nicht gar infrage stellen würde. Aber der Mensch ist nicht nur ein körperliches Wesen, er ist ein Wesen, welches in der umfänglicheren Sicht der Weisheitslehre aus 3 Körpern besteht: Körper (grobstofflich), Seele (feinstofflich), Geist (feinststofflich). Diese 3 Körper können nicht getrennt voneinander betrachtet werden, besonders dann nicht, wenn es um die Heilung dieses Menschen geht. Die in der Hierarchie höherstehenden Körper des Menschen beeinflussen die niederen stärker als umgekehrt. Im konkreten Fall bedeutet das, dass der feinstoffliche und der feinststoffliche Körper das Immunsystem massiv beeinflussen. Einfach gesagt: Das, was ein Mensch fühlt und denkt, wirkt stärkend oder schwächend auf das Immunsystem. Absurderweise schwächen sowohl die Medien als auch Politiker, Virologen und Wissenschaftliche Institute wie das RKI durch ihre rein materialistischen Betrachtungen das Immunsystem der Menschen, während sie gleichzeitig versuchen, es zu schützen. Sie betreiben Bewusstseinsverengung durch Förderung des Tunnelblicks im Allgemeinen und des Systems Angst im Speziellen.

Manche inneren Traditionen nennen den feinstofflichen Körper auch den Energiekörper des Menschen. Besonders die inneren Disziplinen aus Asien, die sich mit der feinstofflichen Energie des Körpers (Chi) befassen und über ein hohes Wissen verfügen, z.B. die inneren Kampfkünste, vermitteln die Idee, einen pathologischen Prozess, einen „ungebetenen Gast“, aus dem eigenen Haus auszutreiben, bzw. ihn gar nicht erst ins Haus zu lassen. Dazu ist es u.a. notwendig, den Chi-Fluss zu fördern und das verfügbare Niveau von Chi im Körper zu erhöhen. Diese Praxis und die dazu notwendigen Fähigkeiten werden real vermittelt, nicht theoretisch. Real, das heißt, durch andauernde, wiederholte, anstrengende Übung spezifischer Praktiken. In der Klostergemeinschaft auf Gut Saunstorf praktizieren die meisten Schüler diese Praxis zur Stärkung des Chi, welche den feinstofflichen wie den grobstofflichen Körper stärkt. Die Aufmerksamkeitshaltung auf die „Gefahr durch das Corona Virus“ spielt kaum eine Rolle, denn die Gefahr dieses Virus ist für einen Menschen mit starkem Chi nicht existent. Viel mehr Menschen müssten beginnen, sich mit der Kräftigung des Wirtes zu befassen, nicht nur auf einer grobstofflichen Ebene, aber die Art, wie die Masse der Menschen lebt, dient nicht der Erhöhung des Chi, vielmehr leben sie so, dass das Chi ausgebeutet wird. Es ist eine Frage von aktiver Unwissenheit, sie wird als Ignoranz bezeichnet. Wer wundert sich dann über die Stärke des Gegners in Form eines Corona Virus? Es ist eine der großen Lehren der inneren Kampfkünste, die Kraft des Gegners zu sich zurückzuholen, sodass sie bei mir liegt und nicht beim Gegner.

Die Menschen müssen lernen, mit dem Virus zu leben, nicht nur gegen das Virus, so wie es das System Angst lehrt, welches aus seiner Perspektive von Bedrohung ausschließlich Feindseligkeit produziert, was bis zu der fanatischen Idee der Ausrottung reicht („z.B. Initiative „Zero Covid“; Anm.: Covid – Corona Virus Disease – ist die Krankheit, nicht das Virus). Dazu braucht es eine dialektische Sicht auf das Virus, welches zugleich Gegner und Verbündeter, Bedroher und Freund des Menschen ist. Auf welcher Seite das Gewicht liegt, das hängt nicht vom Virus ab, sondern vom Wirt und damit ist in erster Linie der Geist des Wirtes gemeint und erst in zweiter Linie der Körper. Das Seelenheil des Menschen seiner „Gesundheit“ unterzuordnen, das kann als der wohl größte Auswuchs an Ignoranz betrachtet werden, wie er im kollektiven Geist der Öffentlichkeit im Umgang mit der Pandemie sichtbar wird.

In dem Buch A Thousand Plateaus des Philosophen Gilles Deleuze und des Psychoanalytikers Fèlix Guattari „entwickeln sie einen ganz und gar positiven Blick auf Viren und Ansteckungen. Viren verknüpfen ihnen zufolge Menschen mit einer nicht menschlichen Umwelt. Erst diese Verbindung ist es, die den Menschen evolutionär geformt hat.“9 In einer Untersuchung aus dem Jahr 2016 wurde der Anteil des Virenerbguts am menschlichen Genom auf rund 8 Prozent bestimmt. Viren sind also nicht nur ein Teil des Menschen, sie können auch als ein Bindeglied in der integralen Evolution des Menschen betrachtet werden. Diese Sicht gilt auch für das Corona Virus, welches gerade erst aus dem Tierreich aufgestiegen ist und die menschliche Sphäre erreicht hat. Es ist dieses philosophische Verständnis, welches zu einem Mehr an Gelassenheit und Vertrauen führt, sowie den Tunnelblick weitet.

Zum Ende eine kleine Geschichte: "Der Löwenzahn". Eine Frau beschloss, einen Garten anzulegen. Sie bereitete den Boden vor und streute die Samen wunderschöner Blumen aus. Als die Saat aufging, wuchs auch der Löwenzahn. Die Frau versuchte mit allen Methoden, den Löwenzahn auszurotten, aber nichts half. Am Ende machte sie sich auf, um in der fernen Hauptstadt den Hofgärtner des Königs zu befragen. Der weise, alte Gärtner, der schon so manchen Park angelegt hatte, gab ihr viele Ratschläge, wie der Löwenzahn loszuwerden sei. Aber was er auch vorschlug, die Frau hatte alles schon probiert. So saßen die beiden ratlos da, bis am Ende der Gärtner die Frau anschaute und sagte: „Wenn denn alles, was ich dir vorgeschlagen habe, nichts genützt hat, dann gibt es nur einen Ausweg: Lerne, den Löwenzahn zu lieben.“10

OM C. Parkin, August 2021 

Inspirierende Literatur zum Thema: Wilfried Nelles, "Also sprach Corona - Die Psychologie einer geistigen Pandemie"

1 OM C. Parkin deutet Angst als ein geistig-emotionales System, das sich mit dem Bild eines Taifuns beschreiben lässt. Im Zentrum herrscht Stille, an der Peripherie wird viel Staub aufgewirbelt. Da die Menschen Angst vor der Angst haben und die fühlende Begegnung mit ihr vermeiden, halten sie sich an der Peripherie auf, wo sie mit Hilfe von vielerlei Methoden wie z.B. körperliche und emotionale Entladung der Angst, Flucht in Gedankenwelten (Rationalisierung) oder Ablenkungen vor der Angst flüchten und sie damit immer wieder von Neuem erzeugen. Nur durch das Innehalten, durch die wahre Begegnung mit der Angst, das „der Angst auf den Grund gehen“ kann Erkenntnis die Illusion der geistigen Angstwelten zerstören.
2 Die auch von OM C. Parkin gelehrte „Philosophia perennis“, die ewige Philosophie, beschrieb zu allen Zeiten, in allen Kulturen die Gesetze des Kosmos, die natürliche Ordnung des Seins in der „Großen Kette“ von Materie, Leben, Geist, Seele und Gott.
3 Auf den jährlich stattfindenden Konferenzen auf Gut Saunstorf, die der Begegnung von äußerer und innerer Wissenschaft eine Plattform bieten sollen, zeigte sich bislang, dass die äußeren Wissenschaftler ( so z. B. Hirnforscher und Quantenphysiker) weder inder Lage noch bereit waren, über ihr materialistisches Weltbild hinauszugehen und anzuerkennen, dass die äußere Wissenschaft keineswegs völlig objektiv ist, weil sie von den Prämissen und den Begrenzungen des Forschenden abhängt. Siehe: https://www.om-c-parkin.de/de/mediathek/artikel/aeussere-und-innere-wissenschaft-im-dialog-ein-gescheiterter-versuch
4 DIE ZEIT; Ein Land testet den Alltag aus; 11.3.2021; S.31
5 Hamburger Morgenpost; Es wird nur die Wirtschaftlichkeit bewertet; 19./20.12.2020
6 DIE ZEIT; Das Gegenteil von Hilfe; 25.2.2021; S.13
7 Eine international tätige, große medizinische Universität in der Nähe von Stockholm
8 Ein übergeordnetes Paradigma, dem alle anderen Paradigmen und alle Erkenntnisse untergeordnet sind. (Fast) Alle modernen Wissenschaftler, inklusive der Schulmediziner, gehen davon aus, dass die physische Welt die reale Welt ist und dass es jenseits der physischen Welt nichts gibt. Nur was „gewogen und gemessen“ werden kann, existiert.
9 DIE ZEIT; Welche neue Welt blitzt da auf?; 29.10.2020; S.35
10 Kleine Geschichten für andere Zeiten; Andere Zeiten e.V. Hamburg 2005

 
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